Startseite
Wettbewerbe:
2008
Restaurantwelten der Zukunft
2006/2007
Freiluftgastronomie der Zukunft
2004/2005
Restaurant der Zukunft
Hintergrund
Siegermodelle
Gastro-Konzepte
Booklet
Sponsoren

Booklets

Pressespiegel
English
 Impressum
Kontakt

Pressebereich

Gastronomie Report
Willy Faber
Weißenburgerstr. 19
81667 München
Tel. 089-448 04 09

Pachtbörse, Secondhandbörse - fast alles, was der Wirt braucht!
 


Restaurant der Zukunft / Gastro-Konzepte  



Stolz auf seine Design & Dine-Ladies: Schulleiter Ernst Schönhaar von der Hotelfachschule bad Wörishofen.


Bereits fix & fertig: der Webauftritt von Design & Dine


starke Präsentation auf der HOGA vom House-of-Fire-Team


 

VOM DETAILLIERTEN BUSINESSPLAN BIS ZUM "EIERSCHALENSOLLBRUCHSTELLENVERURSACHER"

Was um Himmels Willen ist ein "Eierschalensollbruchstellenverursacher"? Wer’s oft genug übt, kriegt den Zungenbrecher irgendwann hin - und vergisst ihn so schnell nicht wieder! Und genau diesen Zweck soll ein "give-away" doch erfüllen! 

Design & Dine
Der Eierschalensollbruchstellenverursacher ist nur eine der vielen originellen Ideen, mit denen die Hotelfachschülerinnen Tatjana Benkert und Michaela Blecha aus Bad  Wörishofen ihr "Zukunftsrestaurant" Design & Dine mit Leben gefüllt haben. Dieses Restaurant ist als Schnittpunkt zwischen Genuss, Mode, Kunst und Kultur konzipiert. Die Küche ist jung & leicht und wird dominiert von mediterranen und asiatischen Einflüssen.

Der Clou des Lokals ist die Doppelnutzung als Designershop tagsüber und Restaurant abends, wobei die Bar ständig geöffnet hat. "Immer up to date, immer im Gespräch und immer wieder neu, genauso wollen wir uns präsentieren", erklären Tatjana Benkert und Michaela Blecha. "Wir wollen unkonventionelle Wege gehen und auf steife Formen verzichten. In unserem Lokal ist alles käuflich, die Kleider, die Möbel, etc., nur nicht die Mitarbeiter."

Als Standort für das erste "Design & Dine" ist Hamburg vorgesehen, ein Eröffnungstermin Anfang September wäre ideal, der Businessplan liegt vor, der Webauftritt ist fertig, selbst CI-T-Shirts sind entworfen! In denen präsentierten sich die "Design & Dine"-Ladies voller Stolz auf der HOGA in Nürnberg. Fehlt nur noch ein erfahrener Gastro-Partner bzw. ein Investor.

Die Grundidee zum "Design & Dine" stammt von der Innenarchitektur-Studentin Stefanie Rack. Mit ihrem visionären Konzept "From dusk till dawn" hatte sie im letzten Jahr unseren Wettbewerb "Restaurant der Zukunft" gewonnen. Bei der Wettbewerbs-Fortführung waren Schüler der Hotelfachschulen Bad Wörishofen und Pegnitz mit der Aufgabe betraut worden, diese Visionen in handfeste Gastro-Konzepte umzusetzen. Diese Herausforderung haben die Teams meisterhaft bewältigt, wie sie mit ihren Präsentationen auf der HOGA 2005 in Nürnberg bewiesen
haben.

Vesito
Die Siegervision inspirierte auch ein Team der Hotelfachschule Pegnitz (mit Melanie Braun, Andrea Geltner, Tanja Große, Kerstin Presche und Sylvia Wiermann) zu dem Konzept "Vesito". Die konkrete Ausgestaltung reicht dabei von der Beleuchtung (Moodlights schaffen ein aufregend-angenehmes Licht) bis hin zu praktischen Lösungen (bei den Umkleidekabinen des Shops sorgen Vorhänge für Intimität; abends werden die Vorhänge einfach hochgezogen und die Umkleiden als Garderobe genutzt).

Auf herkömmliche Speisekarten wird im "Vesito" verzichtet. Sie erscheinen vielmehr als Hologramm (von der Decke angeleuchtet) auf der Mitte jedes Tisches, was für den Wirt nebenbei ganz praktische Vorteile hat: Die Speisekarte kann jederzeit verändert werden, bestimmte (Sonder-)Angebote können  farblich herausgestellt werden.

Besonderer Wert wird auf die gesunde, kalorienarme Küche gelegt - ganz nach der Devise: Wer modebewusst ist, möchte auch figurbewusst speisen! Selbst laktosefreie Gerichte werden angeboten (geeignet für Milch-Zucker-Allergiker). Aus dem detaillierten, 56-seitigen Businessplan für das "Vesito" ergibt sich, dass das Lokal bereits im 2. Jahr schwarze Zahlen schreiben könnte.

Haus der fünf Elemente
Als das "Restaurant der 5-Elemente" hat das zweite Team aus Pegnitz (mit Daniel Bieber, Elena Kitanoska und Stefanie Reuther) den Entwurf "Felderwirtschaft" weiterentwickelt. Statt einer gibt es fünf Speisekarten (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser), aus denen die Gäste wählen können. Welche Karte zu ihrem Typ passt, erfahren die Besucher durch Ausfüllen eines Fragebogens und gründliche Beratung durch die Service-Mitarbeiter.

Im Mittelpunkt des Lokals "Felderwirtschaft" steht die Idee, den Gästen ein Stück "Naturfeeling" mitten in der Großstadt zu geben - mit Hilfe von fünf Glaszylindern. Vier davon sind mit Gemüse, Obst und Kräutern bepflanzt, die fünfte Säule ist ein Aquarium (für das Element Wasser!). Die Gäste können die Natur aber nicht nur "Sehen", sondern auch "Hören" (Naturgeräusche wie Vogelgezwitscher oder Rauschen des Wassers im Hintergrund) und "Riechen" (dank integrierter Duftmaschine, die z. B. die Gerüche von frisch gemähtem Heu verbreitet; dabei ist sichergestellt, dass es bei den Gästen zu keinen allergischen Reaktionen kommen kann). Der prägnante Slogan des Restaurants "Felderwirtschaft" lautet: Zukunft ist alles, was die Lebensqualität erhöht!

"House of Fire"!
Lassen wir einige Highlights vom Bad Wörishofen-Team Isabelle Bastian, Grit Koppetz, Anja Riesner und Jochen Sill schildern: "Beim Betreten des Lokals werden die Gäste mit dem Aperitif "Feuerling" begrüßt. Diese Eigenkreation des Hauses wird aus einem aus Ton gefertigten Schnapshörnchen gereicht. Eyecatcher der Inneneinrichtung ist die in den Boden eingelassene Felsspalte mit (künstlichem) Lavastrom. Die Felsspalte ist mit größeren Felsbrocken und Pflanzen begrenzt.

Wenn die Gäste den Lavastrom überwunden haben, werden sie zu ihren Sitzplätzen  geführt - entweder an große, rustikale Tische oder in individuell gestaltete Höhlen (für Pärchen oder kleine Gruppen).

Die steinzeitliche Atmosphäre passt zum USP des Lokals, der Zubereitung der Speisen an "Feuerstellen" durch die Gäste selbst. Dafür werden von den Küchenmitarbeitern Fleisch- und Fischspieße nach den Wünschen der Gäste vorbereitet. Originelle Aktionen wie "Herkuleswochen", bei denen sich alles um die "Keule" dreht, sollen die Bekanntheit dieses "Zukunftsrestaurants" steigern. Aus dem Businessplan ergibt sich, dass für die Umsetzung des "House of Fire" eine Investitionssumme von 1,2 Millionen Euro nötig und dank der Einzigartigkeit des Konzepts eine schnelle Rendite zu erwarten wäre.