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Stolz auf seine Design & Dine-Ladies:
Schulleiter Ernst Schönhaar von der Hotelfachschule bad Wörishofen.

Bereits fix & fertig: der Webauftritt von
Design & Dine

starke Präsentation auf der HOGA vom
House-of-Fire-Team
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VOM DETAILLIERTEN BUSINESSPLAN BIS ZUM
"EIERSCHALENSOLLBRUCHSTELLENVERURSACHER"
Was um Himmels Willen ist ein
"Eierschalensollbruchstellenverursacher"? Wer’s oft genug übt, kriegt
den Zungenbrecher irgendwann hin - und vergisst ihn so schnell nicht
wieder! Und genau diesen Zweck soll ein "give-away" doch erfüllen!
Design & Dine
Der Eierschalensollbruchstellenverursacher ist nur eine der vielen
originellen Ideen, mit denen die Hotelfachschülerinnen Tatjana Benkert
und Michaela Blecha aus Bad Wörishofen ihr "Zukunftsrestaurant"
Design & Dine mit Leben gefüllt haben. Dieses Restaurant ist als
Schnittpunkt zwischen Genuss, Mode, Kunst und Kultur konzipiert. Die
Küche ist jung & leicht und wird dominiert von mediterranen und
asiatischen Einflüssen.
Der Clou des Lokals ist die Doppelnutzung als Designershop tagsüber und
Restaurant abends, wobei die Bar ständig geöffnet hat. "Immer up to
date, immer im Gespräch und immer wieder neu, genauso wollen wir uns
präsentieren", erklären Tatjana Benkert und Michaela Blecha.
"Wir wollen
unkonventionelle Wege gehen und auf steife Formen verzichten. In unserem
Lokal ist alles käuflich, die Kleider, die Möbel, etc., nur nicht die
Mitarbeiter."
Als Standort für das erste "Design & Dine" ist Hamburg vorgesehen, ein
Eröffnungstermin Anfang September wäre ideal, der Businessplan liegt
vor, der Webauftritt ist fertig, selbst CI-T-Shirts sind entworfen! In
denen präsentierten sich die "Design & Dine"-Ladies voller Stolz auf der
HOGA in Nürnberg. Fehlt nur noch ein erfahrener Gastro-Partner bzw. ein
Investor.
Die Grundidee zum "Design & Dine" stammt von der
Innenarchitektur-Studentin Stefanie Rack. Mit ihrem visionären Konzept "From
dusk till dawn" hatte sie im letzten Jahr unseren Wettbewerb
"Restaurant der Zukunft" gewonnen. Bei der Wettbewerbs-Fortführung waren
Schüler der Hotelfachschulen Bad Wörishofen und Pegnitz mit der Aufgabe
betraut worden, diese Visionen in handfeste Gastro-Konzepte umzusetzen.
Diese Herausforderung haben die Teams meisterhaft bewältigt, wie sie mit
ihren Präsentationen auf der HOGA 2005 in Nürnberg bewiesen
haben.
Vesito
Die Siegervision inspirierte auch ein Team der Hotelfachschule
Pegnitz (mit Melanie
Braun, Andrea Geltner, Tanja Große, Kerstin Presche und Sylvia Wiermann)
zu dem Konzept "Vesito". Die konkrete Ausgestaltung reicht dabei von der
Beleuchtung (Moodlights schaffen ein aufregend-angenehmes Licht) bis hin
zu praktischen Lösungen (bei den Umkleidekabinen des Shops sorgen
Vorhänge für Intimität; abends werden die Vorhänge einfach hochgezogen
und die Umkleiden als Garderobe genutzt).
Auf herkömmliche Speisekarten wird im "Vesito" verzichtet. Sie
erscheinen vielmehr als Hologramm (von der Decke angeleuchtet) auf der
Mitte jedes Tisches, was für den Wirt nebenbei ganz praktische Vorteile
hat: Die Speisekarte kann jederzeit verändert werden, bestimmte (Sonder-)Angebote
können farblich herausgestellt werden.
Besonderer Wert wird auf die gesunde, kalorienarme Küche gelegt - ganz
nach der Devise: Wer modebewusst ist, möchte auch figurbewusst speisen!
Selbst laktosefreie Gerichte werden angeboten (geeignet für
Milch-Zucker-Allergiker). Aus dem detaillierten, 56-seitigen
Businessplan für das "Vesito" ergibt sich, dass das Lokal bereits im 2.
Jahr schwarze Zahlen schreiben könnte.
Haus der fünf Elemente
Als das "Restaurant der 5-Elemente" hat das zweite Team aus Pegnitz (mit
Daniel Bieber, Elena Kitanoska und Stefanie Reuther) den Entwurf
"Felderwirtschaft" weiterentwickelt. Statt einer gibt es fünf
Speisekarten (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser), aus denen die Gäste
wählen können. Welche Karte zu ihrem Typ passt, erfahren die Besucher
durch Ausfüllen eines Fragebogens und gründliche Beratung durch die
Service-Mitarbeiter.
Im Mittelpunkt des Lokals "Felderwirtschaft" steht die Idee, den Gästen
ein Stück "Naturfeeling" mitten in der Großstadt zu geben - mit Hilfe
von fünf Glaszylindern. Vier davon sind mit Gemüse, Obst und Kräutern
bepflanzt, die fünfte Säule ist ein Aquarium (für das Element Wasser!).
Die Gäste können die Natur aber nicht nur "Sehen", sondern auch "Hören"
(Naturgeräusche wie Vogelgezwitscher oder Rauschen des Wassers im
Hintergrund) und "Riechen" (dank integrierter Duftmaschine, die z. B.
die Gerüche von frisch gemähtem Heu verbreitet; dabei ist
sichergestellt, dass es bei den Gästen zu keinen allergischen Reaktionen
kommen
kann). Der prägnante Slogan des Restaurants "Felderwirtschaft" lautet:
Zukunft ist alles, was die Lebensqualität erhöht!
"House of Fire"!
Lassen wir einige Highlights vom Bad Wörishofen-Team Isabelle
Bastian, Grit Koppetz, Anja Riesner und Jochen Sill schildern: "Beim
Betreten des Lokals werden die Gäste mit dem Aperitif "Feuerling"
begrüßt. Diese Eigenkreation des Hauses wird
aus einem aus Ton gefertigten Schnapshörnchen gereicht. Eyecatcher der
Inneneinrichtung ist die in den Boden eingelassene Felsspalte mit
(künstlichem) Lavastrom. Die Felsspalte ist mit größeren Felsbrocken und
Pflanzen begrenzt.
Wenn die Gäste den Lavastrom überwunden haben, werden sie zu ihren
Sitzplätzen geführt - entweder an große, rustikale Tische oder in
individuell gestaltete Höhlen (für
Pärchen oder kleine Gruppen).
Die steinzeitliche Atmosphäre passt zum USP des Lokals, der Zubereitung
der Speisen an "Feuerstellen" durch die Gäste selbst. Dafür werden von
den Küchenmitarbeitern Fleisch- und Fischspieße nach den Wünschen der
Gäste vorbereitet. Originelle Aktionen wie "Herkuleswochen", bei denen
sich alles um die "Keule" dreht, sollen die Bekanntheit dieses
"Zukunftsrestaurants" steigern. Aus dem Businessplan ergibt sich, dass
für die Umsetzung des "House of Fire" eine Investitionssumme von 1,2
Millionen Euro nötig und dank der Einzigartigkeit des Konzepts eine
schnelle Rendite zu erwarten wäre.
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